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5 Schritte auf dem Weg zur gekonnten Vogelfotografie

Die Vogel-Fotografie ist eine der schönsten Aktivitäten, die ich mir vorstellen kann. Aber diese besondere Art der Fotografie zu erlernen, kann eine Herausforderung sein und dasselbe gilt für das Unterrichten. Es müssen so viele widersprüchliche Elemente gemeistert werden.


Wenn ich die Grundlagen der Vogel-Fotografie unterrichte, unterteile ich das Thema in fünf verschiedene Aufgabenstellungen. Zunächst konzentrieren wir uns auf Vogelporträts. Solange die Vögel kooperieren, unterscheidet sich diese Aufgabe nicht von jeder anderen Art der Outdoor-Fotografie. Stellen Sie die Kamera richtig ein, sorgen Sie dafür, dass der Vogel den Rahmen (fast) ausfüllt, und sorgen Sie dafür, dass das Bild scharf ist. Voilà.



Anschließend versuchen wir, die Vögel in ihrer Umgebung aufzunehmen. Wir suchen nach ruhenden oder sich langsam bewegenden Vögeln. Die besondere Herausforderung dabei ist die Komposition. In der Regel suchen wir eine Umgebung, die ein sehr schönes, aber überwiegend langweiliges Foto ergeben würde. Dann warten wir darauf, dass der Vogel einen interessanten Blickpunkt setzt.



Wenn Vögel in Bewegung sind, beginnt die wahre Herausforderung. Vögel bewegen sich schnell, meist schneller, als wir es wahrnehmen können. Die Kunst besteht darin, Momente aus dieser für das menschliche Auge unsichtbaren Bewegung einzufrieren.


Glücklicherweise verfügen moderne Kameras über einen Serienbildmodus, mit dem Sie mehrere Bilder mit einem einzigen Druck auf den Auslöser aufnehmen können. Einige Kameras ermöglichen bis zu 60 Bilder pro Sekunde oder sogar noch mehr. Für kleine Vögel und Insekten ist das großartig, aber bei größeren Vögeln habe ich festgestellt, dass eine Aufnahme mit 6-10 Bildern pro Sekunde gewöhnlich eine ganze Bewegung einfängt.


Sie können versuchen, schnellere Bildfolgen zu erzeugen, aber dann müssen Sie Hunderte von fast identischen Fotos durchsehen, bis Sie das Bild finden, das Ihnen wirklich gefällt.



Das Fotografieren von Vögeln im Flug hat für Fotografen früher eine große Herausforderung dargestellt. Inzwischen können jedoch viele moderne spiegellose Kameras Vögel automatisch erkennen, fokussieren und verfolgen, sofern der Hintergrund neutral ist. Dadurch können wir uns auf die Komposition konzentrieren, anstatt uns mit den technischen Details der Aufnahme zu beschäftigen.




Allerdings ist es immer noch eine spannende Aufgabe, Vögel im Flug vor einem unruhigen Hintergrund zu fotografieren. Selbst die besten Kameras kommen damit nicht zurecht. Hier macht Ihr Können als Fotograf einen großen Unterschied. Es erfordert Übung und es dauert eine Weile, bis man seine Technik entwickelt hat. Am Ende macht es jeder auf seine Art.




Um diese Techniken zu erlernen und zu üben, sollten Sie einen Ort mit einer großen Vielfalt und Anzahl von Vögeln finden. Für gute Portraits ist es wichtig, dass Sie nahe an die Vögel herankommen, aber auch unterschiedliche Winkel und "Kulissen" für Ihre Kompositionen finden können. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass große Volieren (viele Zoos haben solche) oder Teiche in Parks, in denen die Vögel an Menschen gewöhnt sind, am besten geeignet sind. In Sydney habe ich festgestellt, dass die Teiche im Royal Botanical Gardens zu den Orten mit den besten Bedingungen zählen. Alle Fotos in diesem Beitrag wurden dort während einer Unterrichtsstunde aufgenommen. Wenn Sie also in der Nähe von Sydney sind und sich in der Vogelfotografie üben wollen, ist dies wahrscheinlich einer der einfachsten Plätze, um damit zu beginnen.




Nun, da ich Ihnen meine 5 Schritte auf dem Weg zur Vogelfotografie geschildert habe, wünschen Sie noch mehr über die Vogelfotografie zu erfahren? Lassen Sie es mich wissen, und ich werde sie in einem zukünftigen Beitrag beantworten. Und wenn Sie meinen Blog noch nicht abonniert haben, klicken Sie bitte hier um ihn zu abonnieren.

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